Ein Großteil der etwa 1.300 Gebäude im Bestand der BIM gehört dem Land Berlin und ist im "Sondervermögen Immobilien des Landes Berlin" zusammen gefasst. Aufgabe der BIM ist es unter anderem, die Verwaltung und Bewirtschaftung dieser Gebäude effizient zu gestalten.
Instandhaltung und Sanierung
Gleichzeitig sorgt die Gesellschaft dafür, dass der über die Jahre aufgelaufene Sanierungsstau abgebaut wird: Die unzureichende Instandhaltung der landeseigenen Immobilien in den vergangenen Jahrzehnten führte zu erheblichen Substanz- und Wertverlusten. Darüber hinaus kümmert sich die Gesellschaft auch um umfassende Umbau- und Sanierungsmaßnahmen, die beispielsweise im Rahmen von Umzugsprojekten notwendig werden.
Breit gefächertes Immobilienportfolio
Zum Portfolio der BIM gehören unter anderem die Objekte der Berliner Hauptverwaltung und der Finanzämter. Seit dem 1. Januar 2004 bewirtschaftet die BIM auch das Gelände des ehemaligen Krankenhauses Moabit und treibt dort die Entwicklung des Gesundheits- und Sozialzentrums Moabit (GSZM) voran.
Seit Juli 2005 werden die Gebäude der Justizverwaltung und seit Anfang 2006 auch berufsbildende Schulen des Landes Berlin von der Gesellschaft verwaltet. Am 1. Januar 2007 wurden außerdem die Gebäude der Polizei und Feuerwehr in das Portfolio der BIM aufgenommen und seit 1. Januar 2009 gehören auch Kultureinrichtungen in das Portfolio.
Viele dieser Gebäude sind für Berlin von herausragender Bedeutung – sei es auf Grund ihrer Funktion, ihrer Geschichte oder ihrer Architektur. Über einige dieser Häuser können Sie sich in diesem Bereich näher informieren.
Denkmalschutz und Abbau von Barrieren
Ein großer Teil der Immobilien des Sondervermögens steht unter Denkmalschutz. Daher werden im Rahmen der Sanierungs- und Umbauarbeiten sowohl Anforderungen an moderne Arbeitsräume als auch die Anliegen des Denkmalschutzes berücksichtigt und umgesetzt.
Gleiches gilt für die Richtlinien zum barrierefreien Bauen, denn das Land Berlin arbeitet seit Jahren daran, Barrieren für behinderte Menschen abzubauen. Dies hilft nicht nur Menschen mit Behinderung, die die entsprechenden Gebäude ohne fremde Hilfe nutzen können, auch Eltern mit Kinderwagen oder ältere Menschen profitieren vom Abbau der Barrieren in den Gebäuden.